Magnesium

Magnesium ist für uns ein wichtiges Mineral. Allerdings werden wir von der Bertelsmann Stiftung als „Selen- und Magnesium-Mangelland“ bezeichnet.

Mit  bis zu 370 mg pro 100 g Blattpulver ist Magnesium in der Moringa-Pflanze  reichlich zu finden. 60 % des körpereigenen Magnesiums findet man in Knochen  und Zähnen, einen weiteren großen Anteil auch in den Muskeln. Magnesium versorgt die kleinen Kraftwerke der Zelle, ATP oder Adenosintriphosphat, die  über 300 Enzyme aktivieren und für zahlreiche Funktionen im Körper wie Energiespeicherung und Nervenübertragung zuständig sind. Magnesium  entspannt das Herz und das Nervensystem. Herzinfarktpatienten haben bei ausreichender Magnesiumzufuhr wesentlich bessere Überlebenschancen.

Magnesium spielt auch in der Krebsprophylaxe und der begleitenden Krebstherapie eine wichtige Rolle. Ein Magnesiummangel kann sich darin zeigen, dass die Betroffenen schnell gereizt reagieren und stressanfällig sind, öfters  zittern und zu Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen neigen.

Magnesium senkt nicht nur hohen Blutdruck und schützt das Herz, sondern hält auch die Knochen gesund, indem es dafür sorgt, dass überhaupt Kalzium in die Knochen eingelagert werden kann. Denn der Körper braucht es für die Bildung  eines Enzyms, das für den Aufbau stabiler Knochenmineralkristalle zuständig ist. Die empfohlene Tagesmenge an Magnesium beträgt für Frauen 280 mg und für  Männer 350 mg. Die in Softdrinks enthaltene Phosphorsäure benötigt jedoch sowohl Magnesium als auch Kalzium zur Verstoffwechslung. Auch Diabetiker, Schwangere und Sportler haben einen erhöhten Magnesiumbedarf.

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