Kalzium, der Knochenbildner

Unsere Knochen bilden sich ständig neu, aber schon ab dem 30. Lebensjahr wird zu wenig Kalzium in die Konchen eingebaut.

Unsere Knochen enthalten rund ein Kilo Kalzium. Wir müssen täglich rund 1g Kalzium durch die Nahrung aufnehmen, weil wir täglich Kalzium ausscheiden.Mehr als zehn Millionen US-Amerikaner, die meisten davon Frauen jenseits derMenopause, leiden unter Osteoporose. Es wird empfohlen, sich ausreichend zubewegen, ausreichende Mengen von Kalzium und Vitamin K zu sich zu nehmen undgenügend Vitamin D über das Sonnenlicht aufzunehmen. Sowohl Kalzium als auchVitamin K sind in jedem grünblättrigen Gemüse und besonders konzentriert in derMoringa zu finden. Während Moringa-Blätter 440 mg Kalzium pro 100 g enthalten,sind es bei Spinat nur 120 mg, bei Käse 480 mg, bei Bohnen 60 mg und bei Nüssen70 mg.

Wer versucht, seinen Kalziumbedarf über Produkte tierischer Ursprungs zudecken, macht vielleicht einen Fehler. Zwar enthält tierisches Eiweiß auchKalzium. Allerdings übersäuert tierisches Eiweiß den Organismus, da bei derVerstoffwechslung Säuren entstehen, die durch Kalzium, das der Körper aus denKnochen löst, neutralisiert werden müssen. Pflanzen machen den Körper basisch.Auf die Dauer ist daher Pflanzenkost die bessere Osteoporose-Prophylaxe. Osteoporoseist in vielen Ländern der Welt, wie China, Indien, Japan, in denen wie bisherMilchprodukte selten verzehrt werden, so gut wie unbekannt. In Moringa ist dasKalzium an Proteine gebunden und kann daher vom Körper viel besser aufgenommenwerden als zum Beispiel aus Kalziumtabletten. Anorganische Kalziumpräparateführen bei Dauergebrauch zu Arterienverkalkung oder Arteriosklerose, einemRisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganafall.